Kino, Text, Edit. Repeat.

Sechs Tage lang habe ich beim Filmpolska 2018 in Berlin polnische Filme angeschaut und darüber geschrieben. Schön war’s!

Festivalpass Filmpolska Schreibworkshop 2018

Vom 25.-30.4.2018 habe ich am Journalistenprogramm des FilmPolska-Festivals in Berlin teilgenommen. Jedes Jahr bietet das polnische Institut jungen Journalist*innen und/oder Filmkritikern die Möglichkeit, sich mit Praxis und Theorie des Filmjournalismus zu beschäftigen. Das Programm besteht aus Workshops, Editiertreffen, in denen Texte besprochen werden und natürlich: Ganz vielen Kinobesuchen.

Es waren sechs intensive Tage, in denen ich viel gelernt habe. Richtig gut waren die Referenten, die ganz verschiedene Ansätze vertreten, wenn es um’s Schreiben geht. Inspirierend! Mir hat außerdem die feste Struktur mit den täglichen Treffen geholfen – das macht mich produktiv. Und intensives Feedback zu den eigenen Texten, dem eigenen Stil zu bekommen, war, wie immer, wertvoll.

Was ist daraus entstanden?

Ich habe einen Text über meine Kinoerfahrung im Film „Zud“ und einen über den Film „Tourists“ veröffentlicht. Ein Interview steht noch an. Und zusammen mit Paula gab es einen kleinen Radioversuch. In einem muffigen Studio haben wir unter Zeitdruck unseren Beitrag eingesprochen. Vorher haben wir gefühlt ewig an der kurzen Anmoderation geschrieben und mehrere Versionen verworfen.

Radio

Der Radiobeitrag über Bodo Kox war ein Sprung ins kalte Wasser – das am Ende gar nicht so kalt war. Klar, wir sprechen nicht wie professionelle Sprecherinnen und das Interview hätte man besser schneiden können – aber hey, für den allerersten Beitrag, der in drei Stunden ohne Vorwissen entstanden ist, geht’s doch.

Mitnehmen werde ich außerdem den Ratschlag von unserem Workshopleiter Tim Thaler:

Immer crossmedial denken.

Damit hat er etwas angesprochen, was ich schon öfter dachte: Es gibt keinen Grund, sich auf ein Medium zu beschränken. Warum machen wir es dann trotzdem so oft? Eingefahrene Verhaltensweisen, Scheu? Hoffentlich kann ich in Zukunft noch crossmedialer arbeiten. Ich versuche es, so gut es geht. Ein Beispiel ist der Uniscene-Artikel über Hip-Hop, in dem es einen QR-Code zu einer Spotify-Playlist gibt.

Polnischer Film ist sehenswert

Was ich auch gemerkt habe: Es gibt viele sehenswerte polnische Filme. Leider gibt es dazu nur wenige Informationen auf deutsch, aber dafür sind wir ja da: Die gesammelten Werke unserer Gruppe gibt’s im FilmPolska-Blog zu sehen: filmpolskaberlin.wordpress.com.

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