Behind the Scenes: Randsportarten im Test

Schon länger wollte ich mal etwas über Sport schreiben, um mich so dem Thema anzunähern. Durch Zufall entdeckte ich mehrere Sportarten beim Hamburger Unisport, deren Namen mir rein gar nichts sagen. Regeln in der Theorie nachzulesen, stiftete Verwirrung. „Wie sieht das live aus?“, fragte ich mich.

Die Redakteurin schlug mir dann einen Selbstversuch vor. Dafür bin ich sehr dankbar, denn: Das Ausprobieren lag außerhalb meiner Komfortzone, war dabei aber lustig und menschlich unglaublich angenehm. Journalismus macht Spaß! Den Text konnte ich flüssig herunterschreiben und musste ihn in der Korrektur nur noch etwas kürzen und die Überleitungen, Überschrift und Einleitung rund schreiben. Die Struktur, die durch die Form halbwegs festgelegt war, war sehr hilfreich. Ein schönes Projekt.

hat den Sportartikel wohlbehalten überstanden

Richtig blöd war nur ein Moment: Ich gucke in meinen Kalender, plane die Woche und stelle fest, dass ich einen Tag vor dem ersten Sportkurs meinen lang erwarteten Tattootermin hab. Danach gibt’s normalerweise Sportverbot. Ups! Absagen wollte ich den Auftrag aber nicht. Für die Kunst muss man manchmal Opfer bringen und dem Tattoo hat’s nicht geschadet…

Learnings

Ich habe aus diesem Artikel gelernt, dass mir gute Themen im Alltag begegnen können. Und, dass Struktur mir (manchmal) beim Schreiben hilft.

Outtakes

Zum Schluss noch ein paar Absätze, für die im Heft kein Platz mehr war:

  • Zeit, zu feiern! In schlammverschmierten Hosen stehen wir unter den Flutlichtscheinwerfern und lassen Whiskeyflaschen kreisen. Pádraic hält eine Rede und bedankt sich für den Einsatz, ein paar Freunde des Teams sind dazu gekommen. Die Stimmung ist gelöst. Ich: „Gibt es jedes Mal Whiskey?“ – „Nein, nur weil heute das letzte Training vor Weihnachten ist.“ – „Sonst nur ab und zu.“ – „Ein Mal im Monat.“ – „Alle zwei Wochen.“ Gelächter. Mit wackligen Beinen, aber glücklich, sitze ich im Bus nach Hause. Ob der nächste Sportkurs diese positive Überraschung noch übertreffen kann?

  • Ich bin ein bisschen traurig, als ich nach dem KIN-BALL nach Hause gehe, denn das war der letzte Kurs auf meiner Liste. Dabei habe ich es doch gar nicht zum Quidditch geschafft! Dafür unterhalte ich mich mit Tristan, der selber Quidditch spielt. „Wir sind keine Harry Potter Nerds“, sagt er. Die Quidditch-Spieler legen Wert darauf, dass Quidditch eine ernstzunehmender Volllkontaktsport ist. Beruhigend für Interessierte ist auch: Du musst keinen eigenen Besen mitnehmen, wie die Kursbeschreibung verrät. Na dann! Vielleicht einfach mal ausprobieren?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Back to Top